Das Entscheidungskriterium der Kunden beim Kauf eines Produktes hat sich im Verlauf der Geschichte verlagert. Ganz am Anfang galt das Kriterium der Funktionalität, danach wurde die Qualität zu einem wichtigen Kaufkriterium. Nachdem das Qualitätsmanagement alle Produkte auf einen gleichen Standard gebracht hatte, kam die Komponente der Äusserlichen, also der Ästhetik immer mehr in Vordergrund. Heutzutage kann man am Beispiel von Apple und anderen Firmen sehen, dass immer mehr Unternehmenswerte wie Sympathie und Ideologie zum Verkaufsargument werden.

Es wird also immer wichtiger die Persönlichkeit des Unternehmens (Corporate Identity) in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Komponenten wird immer wichtiger. Es zählt nicht mehr nur das Argument wie viel Umsatz ein Unternehmen macht.
Das Corporate Identity besteht aus der Fremdwahrnehmung / Fremdbild (Corporate Image). Das Image eines Unternehmens wird bestimmt durch die Unternehmenszahlen, die Werkte, die Ziele, uvs. Ein wichtiger Teil von diesem ist das Selbstbild (Corporate Personality), also die Wahrnehmung des Unternehmens von dessen Mitarbeiten. Diese Selbstwahrnehmung besteht aus den Definitionen, welche von den Designern im Corporate Desgin (Erscheinungsbild) definiert werden, genauso wie das Benehmen / Unternehmensverhalten (Corporate Behavior) und Corporate Communication (Unternehmenskommunikation) bestimmt werden.