26.03.2010

Pictures sometimes need more details than text

For some of you it may be obvious, but for some not. People often forget or they are not aware, that creating pictures or other objects needs more thinking then expected. Todays tools make it very simple to create some kind of results. Imagine that you want to make a powerpoint presentation. You have an idea that you want to show that people are fighting every day with problems in work. All right, next step is to go on google images and to search a little bit. After a while you will find an image with more or less fits into your concept. Then you job is more or less over.
Now imagine that there is no google image and that you have to create that mind picture out of stone. How would be the scenery? What would be the moment you would like to catch with that one picture? How would the facial expression look like? You would like to show emotions and suffering in the face. How open would be the mouth of your actor? You would have some possibilities. Some of these are not fitting into the norms what people expect. So maybe not the one with the moth wide open?


There is no right or wrong in this problem. I only want to show that sometimes we are not aware of how precise the artists were when they made the pictures. On the other hand we have to be careful when using images.

16.03.2010

Susan Kelly - the roots of graphic facilitation

Susan Kelly is a graphic facilitator and a great person to talk with about the roots of visual communication in company context. I have met her in San Francisco. She has told me a lot of very interesting things regarding graphic facilitation, which she collected during more than 25years.


Susan has created a short manual, where she is talking about the benefits of using graphic recording and graphic facilitation. She is talking about the so called reflective graphics, where participants have the chance to review visually what they have been talking about. You will also find an explanation how this works. The last two pages are explaining the benefits for the individual and the group, seen from the personal and the practical aspect.
Because her pictures are hand drawn, I can not insert her pictures in this blog. Please clink on the right image and take a look at the great manual.

15.03.2010

visuelle Kreativität - Inspirationsquelle für Kreativitätsmethoden

An erster Stelle muss ich betonen, dass das Buch einen irreführenden Titel gewählt hat. Ich würde es eher als: "wie können Sie ihre Arbeit kreativer gestalten" oder "die Kreativitätstechniken und Denkweisen der Werbeindustrie".

Die im Buch erwähnten Methoden sind vielen Designern bereits bekannt. Es ist nicht desto trotz ein interessanter Einstieg in die kommerzielle Welt der Werbung, der Animationen, Filme und Illustration. Die meisten Beispiele im Buch sind Fotomanipulationen im Photoshop und zeigen ein Teil des Spektrums, was alles möglich ist.

Unter dem Buch visuelle Kreativität habe ich persönlich mehr wisschenschaftliche Erklärungen zum Thema des visuellen Gehirns und der Inspiration erwartet. Angesichts des Umfanges von 200Seiten sind die meisten Seiten eine Aneinanderreihung von ehemaligen Werbungen. (Plakat, Video) Also die brauchbaren Themen:

  1. Übungen, welche die Inspiration steigern sollen. z.B. Stell dir eine Landschaft vor, was siehst du, was siehst du wenn du dich nach rechts drehst, und was ist wenn du 100m vorausschaust.. und was wenn du 2m unter dich schaust?... von diesem habe ich 6 interessante Übungen entdeckt
  2. Fragen, wie man um die Ecke denken könnte um zu neuen Inspirationen zu gelangen
  3. 6 Schritte bei der Gestaltung von Bildern, wie man neue Ergebnisse erreichen könnte
  4. Eine Eigenschaftenliste, welche man willkürlich auf eigene Beispiele spiegeln kann um etwas abstrakter herzustellen
  5. Fragen, wie sie ihre Ideenproduktion systematisieren können
Ich denke, dass das Buch für Leute, welche mit bewegten Bildern arbeiten, sehr brauchbar sein kann, also im Bereich von VIDEO, ANIMATION und GAMEDESIGN.

12.03.2010

Visualisation of Emotions and Openness

Here is a funny brainstorming I have done last week.

  • When you are happy and smile, you are open for the world and new input. That is also what you signalize to others. That is way smiling people are more often asked for the way on the street. The same is if you are in a disco or other place. It is like you are a open glas, which is ready to be filled. If you think your glas is full enough you can empty it a little bit by trying to smile. It can be also artificial smile. After a while it will get real.
  • When you are angry, you are most of the time closed for new stuff. Your glas is turned around and can not be filled with new input. You need your time for yourself and your problems.
  • When you are sad, you glas is turned around. You are dismissing something. You womit things out of your glas. This can be a very hard process to give away something from your glas have been used for so long.
I hope this picture can help you in some difficult times. Enjoy life!

Corporate Design - das Zusammenspiel im Unternehmen

Das Buch von Rayan Abdullah und Roger Hübner ist stellenweise sehr interessant geschrieben und hilfreich. Es überwiegt jedoch leider die Information über rechtliche Angelegenheiten und von Kalkulationsbeispielen aus der Praxis. Für Gestalter und Designer ist dies weniger ein Problem, das richtige Vermitteln des Themas von Corporate Design. Es lässt sich noch viel mehr über dieses Thema schreiben, indem man auf die einzelnen Komponenten des Corporate Identity eingehen könnte. Ich habe versucht an dieser Stelle die mangelnde Übersicht zu schlissen.

Das Entscheidungskriterium der Kunden beim Kauf eines Produktes hat sich im Verlauf der Geschichte verlagert. Ganz am Anfang galt das Kriterium der Funktionalität, danach wurde die Qualität zu einem wichtigen Kaufkriterium. Nachdem das Qualitätsmanagement alle Produkte auf einen gleichen Standard gebracht hatte, kam die Komponente der Äusserlichen, also der Ästhetik immer mehr in Vordergrund. Heutzutage kann man am Beispiel von Apple und anderen Firmen sehen, dass immer mehr Unternehmenswerte wie Sympathie und Ideologie zum Verkaufsargument werden.

Es wird also immer wichtiger die Persönlichkeit des Unternehmens (Corporate Identity) in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Komponenten wird immer wichtiger. Es zählt nicht mehr nur das Argument wie viel Umsatz ein Unternehmen macht.
Das Corporate Identity besteht aus der Fremdwahrnehmung / Fremdbild (Corporate Image). Das Image eines Unternehmens wird bestimmt durch die Unternehmenszahlen, die Werkte, die Ziele, uvs. Ein wichtiger Teil von diesem ist das Selbstbild (Corporate Personality), also die Wahrnehmung des Unternehmens von dessen Mitarbeiten. Diese Selbstwahrnehmung besteht aus den Definitionen, welche von den Designern im Corporate Desgin (Erscheinungsbild) definiert werden, genauso wie das Benehmen / Unternehmensverhalten (Corporate Behavior) und Corporate Communication (Unternehmenskommunikation) bestimmt werden.

09.03.2010

SERIE Design als Dekoration - qualitativ minderwertiger Bildertsunami

"Ich brauche nicht noch ein Bild. Mein ganzes Leben besteht aus Bildern und Texten!" Das ist die typische Aussage, welche man von den Menschen heutzutage zu hören bekommt. Das iPhone und die PPT haben leider noch mehr beigetragen, dass es eine qualitativ minderwertige Bilderflut, besser noch Bildertsunami gibt. Es ist alles in Bildern, es bilnk und glänzt alles. Leider hat diese Entwicklung eine sehr negative Fortführung. Visualisierungen, welche tatsächlich den Menschen helfen und aufklären sollen, werden genauso als dekoratives Ergebnis am Ende einer Produktionskette gesehen. Wenn alle "wichtigen" Aufgaben erledigt werden, dann können wir noch ein schönes Bild erzeugen, welches das ganze abrundet. Welche Aufgaben sind denn "wichtig"? Die das Unternehmenserfolg sichern? Voran wird den der Unternehmenserfolg gemessen? An den Finanzen, an der Mitarbeiterbindung? Was wäre, wenn ich behaupten würde, dass die wichtigen Leute soweit im Teufelskreis stecken, dass sie das Potential der Visuellen Kommunikation gar nicht erkennen können? Wenn ich über Visualisierung rede, rede ich nicht über die nächste Präsentation, welche jemand in einem Massenverteiler im Unternehmen verteilen soll. Es geht um Qualität und es geht darum in die Übertragung von Wissen eine neue Dimension zu bringen. Visualisierungen entstehen nicht von heute auf morgen. SIe lassen sich nicht wie eine Powerpoint Präsentation in 2h machen. Nein, eine Visualisierung ist ein Prozess. Es ist ein Weg, bei welchen die beteiligten Personen in bestimmten Reflexionszyklus ihre eigenen Gedanken auf Plausibilität prüfen. Eine grosses Abstrationsvermögen ist nötig Big Pictures entstehen zu lassen, welche auf einen Blick das wesentliche vermitteln. Visualisierungen haben tiefe. Der erste Schritt bei der Interaktion mit einer Bild ist die Beobachtung, danach werden Details des Bildes mit den Details im Gedächtnis abgeglichen, diese Suche mündet in einem herstellen von Relationen zwischen den Details, der letzte Schritt ist das gewinnen einer Erkenntnis, welche eine Gehirnleistung Voraussetzt und daher intensiver und verständlicher ist. Ich bitte Sie daher ab jetzt vor jedem Bild das sie sehen zu überlegen, ob dieses Bild eine gewisse intellektuelle Tiefe hat. Haben sich die Verfasser bei diesem etwas überlegt oder nicht? Es ist nicht jedes Bild eine Visualisierung im Sinne einer qualitativen Visuellen Kommunikation.
Ich werde in dieser Serie noch weitere Beispiele bringen, wieso Design und Visuelle Kommunikation nicht an das Ende des Lebenszyklus von Produkten und Projekten zu stellen ist und gar nicht erst in der Organisationsentwicklung. Weiter werde ich an dieser Stelle auch nach Statistischen Beweisen suchen diese Theorie zu untermauern. Es kann nicht sein, dass in der heutigen Welt die visuelle Kommunikation und das Information Design nicht ernst genommen wird. Es ist keine Spielerei oder Hobby!

02.03.2010

Graphic Facilitation: What is it and how can it help you

Some months ago I have been in San Francisco visiting Tom Benthin a great graphic facilitator, who was very helpful regarding questions of graphic facilitation. He has given me a lot of hints and good advises for using this technique in Europe.



Last week Tom Benthin has launched his new webpage, where is makes a great introduction into the world of facilitation, graphic facilitation and graphic recording. He has created a great video which explains everything in that area. Check out his page at: www.tombenthin.com or click on the picture below.

01.03.2010

Heroldsbild - Das wahre Layouting

Wie aus dem letzten Artikel zu entnehmen ist, denke ich, dass wahr grafische Erkenntnisse bereits bei der Wappenkunst existiert haben. In diesem Artikel will ich mich dem Thema des Layouts der Wappen widmen. Eine faszinierende Feststellung der Wappengestaltung / Heroldsbilder ist, dass diese sehr einfach und aus klaren geometrischen Strukturen bestanden haben. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Heroldsbild)
Es ist eine Unterscheidung zu treffen zwischen:

  • Heroldsbild = klare geometrische Strukturen
  • gemeine Figur = stilisierte Figuren wie Lebewesen, Gegenstände, Gebäude, Landschaftsbestandteile, astronomische Objekte (z.B. der Adler in der Deutschen Flagge)
Die für mich faszinirende Entdeckung besteht darin, dass es bereits damals vorherbestimmte Layouts gab, wie das Wappen gestaltet werden kann.  Das heisst dass die meisten Wappen auf die unten angeführten Grundmuster zurückgeführt werden können. Nach den Grundprinzipien des Heroldsbildes erscheint es nicht mehr Schwierig diese geometrischen Strukturierungen in den heutigen Anwendungsbereich der Visualisierungen (Big Pictures) zu überführen.